Zeitgeschichte 2012

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Erstveröffentlichung dieses Artikels: 01/02/2012 - Quelle: NJ-Autoren

Eine Herausforderung an Dr. Christian Lindtner

von Jürgen Graf

Einer der bemerkenswertesten Aspekte der Geschichte des Holocaust-Revisionismus besteht darin, dass es so gut wie keine Abtrünnigen gegeben hat. Zwar trifft es durchaus zu, dass einige Revisionisten ihren Überzeugungen abgeschworen haben, doch taten sie dies so gut wie immer unter massivem Druck. Das markanteste Beispiel war der Fall des jungen amerikanischen Juden David Cole, den die Strolche von der “Jewish Defence League” unablässig terrorisierten und dem sie das Leben zur Hölle machten, bis er schliesslich entnervt kapitulierte und sich in einem Brief an JDL-Häuptling Irv Rubin kriecherisch entschuldigte. Ein anderes Beispiel war der Franzose Dr. Bruno Gollnisch, Professor für Japanisch und Spitzenpolitiker des Front National. Als ihm wegen seiner revisionistischen Ketzerei eine Gefängnisstrafe drohte, widerrief Dr. Gollnisch seine Ansichten, um mit einer milden Strafe davonzukommen. All das ist völlig verständlich und entschuldbar; schliesslich ist ja nicht jeder ein Held.

Im Gegensatz zu David Cole und Dr. Bruno Gollnisch hat der dänische Sanskritist Dr. Christian Lindtner seinen ehemaligen revisionistischen Überzeugungen ohne erkennbaren Druck entsagt. Im Juli 2011 erläuterte Lindtner seine Kehrtwendung in zwei e-mails an Dr. Frederick Toben, in denen er den Holocaust-Revisionismus als “Chutzpah” bezeichnete. Dies veranlasste mich zu einer scharfen Replik in englischer und deutscher Sprache (“The Intellectual and Moral Bankruptcy of a Scholar: Dr. Christian Lindtner and Holocaust Revisionism”; “Der intellektuelle und moralische Bankrott eines Wissenschaftlers: Dr. Christian Lindtner und der Holocaust-Revsionismus”), die dann von mehreren revisionistischen und pro-revisionistischen Websites – darunter derjenigen des National Journal [1] - veröffentlicht wurde.

Am 24. Juli verfasste Lindter eine Antwort. [2] Da er mir diese nicht zustellte, war ich bis vor kurzem (1. Dezember 2011) nicht über ihre Existenz informiert. Ich wurde nur auf den Text aufmerksam, weil die Website “Holocaust Controversies”, die von den vier Clowns Roberto Mühlenkamp, Nick Terry, Jonathan Harrison und Sergei Romanov betrieben wird, ein Interview mit dem “früheren Leugner Christian Lindtner” [3] publiziert hatte, in dem letzterer auf seinen Artikel verwies.

Ich halte es nicht für erforderlich, auf alle von Lindnter vorgebrachten Einwände gegen meinen ersten Artikel einzugehen. In bezug auf Babi Jar, die legendenunwobene “Aktion 1005” oder den Fall von Erich von dem Bach-Zelewski habe ich meinen Ausführungen nichts hinzuzufügen; ich beschränke mich hier auf die folgenden acht Punkte:

1) Wolfgang Curillas Bücher über die deutsche Ordnungspolizei

Lindtner hebt hervor, dass ich die beiden Bücher Wolfgang Curillas, die angeblich den Mord an mehr als vier Millionen Juden durch Angehörige deutscher Polizeieinheiten beweisen, nicht gelesen habe. Dies stimmt; ich habe es in meinem ersten Artikel offen eingeräumt. Inzwischen habe ich Curillas Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weissrussland 1941-1944 (Schöning, 2006) bestellt, weil die Lektüre dieses Buches für die Studie über die Einsatzgruppen, die Carlo Mattogno, Thomas Kues und ich zu schreiben gedenken, unerlässlich sein wird. (Aufgrund der Fülle an Material sowie der extremen Komplexität des Themas wird unser Buch unter keinen Umständen vor 2013 vorliegen.) Wegen meiner starken Belastung durch andere Aufgaben werde ich erst in der zweiten Januarhälfte dazu kommen, Curillas Buch zu lesen; anschliessend werde ich eine detaillierte Besprechung verfassen, die ca. Ende Februar auf meiner Website juergen-graf.vho.org/, plus den Websites des Adelaide Institute und des National Journal (http://globalfire.tv), veröffentlicht wird. Sollte Curillas Buch wertvolle Erkenntnisse vermitteln, werde ich diese natürlich gebührend würdigen.

2) Der Jäger-Bericht

Lindtner schreibt:

“J. G. macht geltend, es gebe keine deutschen Dokumente, welche die Ermordung jüdischer Frauen und Kinder belegten. In Wahrheit gibt es jedoch Hunderte solcher Dokumente. Leicht zugänglich ist z. B. der Bericht Karl Jägers vom 1. Dezember 1941. (Siehe hierzu das kürzlich erschienene Buch von Wulfram Wette ‘Karl Jäger, Mörder der litauischen Juden’, Frankfurt 2011.) … Bis zum 1. Dezember hatte die Zahl der Mordopfer 137.246 erreicht. Jäger schrieb: ‘Ich kann heute feststellen, dass das Ziel, das Judenproblem für Litauen zu lösen, vom Einsatzkommando erreicht worden ist. In Litauen gibt es keine Juden mehr, ausser den Arbeitsjuden und ihren Familien’”.

Antwort:

Ich habe nie behauptet, es gebe “keine deutschen Dokumente, welche die Ermordung jüdischer Frauen und Kinder belegen”. Leider ist es durchaus möglich, dass tatsächlich eine gewisse Zahl jüdischer Frauen und Kinder erschossen wurde, und ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass echte Dokumente vorliegen, welche dies beweisen. Andererseits ist die Jäger zugeschriebene Aussage (“In Litauen gibt es keine Juden mehr, ausser den Arbeitsjuden und ihren Familien”) nachweislich falsch.

Ende Mai 1942 lebten im Ghetto von Vilnius (Litauen) viele alte Menschen, darunter die 1852 geborene Chana Stamleriene, ferner 3.693 Kinder von unter 16 Jahren. [4] Der Todesengel schwebte nicht über diesen jüdischen Kindern: Wie man aus einer von drei Juden verfassten “Anthologie der Holocaust-Literatur” erfährt, wurden im ersten Jahr der Existenz des Ghettos mehr als 20 Schulen gegründet. Im Oktober 1942 wurden diese von zwischen 1.500 und 1.800 Kindern besucht, und im April 1943 wurde der Schulbesuch obligatorisch. [5]

Im Sommer und Herbst 1944 wurden viele Juden unterschiedlicher Nationalität (darunter auch ungarische, die zuvor nach Litauen und Lettland deportiert worden waren, um für die Wehrmacht zu arbeiten) aus Kaunas und Riga ins KL Stutthof überstellt. Am 26. Juli 1944 trafen 1.983 meist litauische Juden in Stutthof ein. 850 davon waren unter 15 Jahre alt, was heisst, dass die ältesten 12 Jahre gezählt hatten, als die Deutschen Litauen im Sommer 1941 eroberten. [6]

Es versteht sich von selbst, dass all diese jüdischen Kinder und Greise sofort getötet worden wären, hätten die Deutschen eine Politik der systematischen Judenvernichtung verfolgt. Zusammen mit dem Fehlen materieller Beweise für die behauptete ungeheuerliche Schlächterei widerlegt dieses Faktum den Jäger-Bericht eindeutig und lässt begründete Zweifel an dessen Echtheit aufkommen (es sei denn, Jäger habe absichtlich falsche Angaben gemacht, was zwar möglich, aber eher unwahrscheinlich ist).

3) Dr. Josef Goebbels’ Tagebucheintrag vom 27. März 1942

Wie nicht anders zu erwarten, versucht Lindtner die Realität des Holocaust mit einem berühmten Eintrag aus dem Tagebuch des NS-Propagandaministers Dr. Josef Goebbels zu beweisen. Am 27. März 1942 vertraute dieser seinem Tagebuch an, eine “barbarische Methode”, die er nicht näher beschreiben wollte, werde gegen die Juden angewandt; 60% von diesen würden liquidiert, die restlichen 40% zur Arbeit eingesetzt.

Antwort:

Kein Revisionist hat je eine befriedigende Erklärung für diese Passage liefern können. Vergleichen wir diese nun mit einem Eintrag, den Dr.Goebbels nur 20 Tage zuvor, am 7. März 1942, in seinem Tagebuch vornahm [7]. Damals schrieb er, in Europa gebe es etwa 11 Millionen Juden (eine masslos übertriebene Zahl!). Man werde diese zunächst im Osten konzentrieren müssen; nach dem Krieg könne man ihnen Madagaskar oder eine andere Insel zuweisen.

Die Deportation der europäischen Juden nach Madagaskar war nicht Dr. Goebbels Idee. Der sogenannte Madagaskar-Plan wurde von der deutschen Führung durchaus ernsthaft in Betracht gezogen, aber schliesslich als undurchführbar verworfen. [8]

Das Argument, die Nationalsozialisten hätten den Madagaskar-Plan zwischen dem 7. und dem 27. März fallen gelassen und stattdessen die Ausrottung der Juden beschlossen, würde den krassen Widerspruch zwischen den beiden Tagebucheinträgen zwar erklären, ist jedoch vom Standpunkt der orthodoxen Holocaust-Geschichtsschreibung, den sich Lindtner vorbehaltlos zu eigen gemacht hat, vollkommen unhaltbar. Nach den Holocaust-Historikern wurde das erste “Vernichtungslager”, Chelmno, bereits im Dezember 1941 in Betrieb genommen. Da die Vorstellung, ein lokaler Kommandant habe ohne Befehl von ganz oben ein Vernichtungslager gründen dürfen, gänzlich abwegig ist, muss eine Ausrottungspolitik im Dezember 1941 bereits bestanden haben (immer vorausgesetzt, die Geschichten über Chelmno stimmen, was die Revisionisten natürlich bestreiten. [9]). Als eine der führenden Persönlichkeiten des Dritten Reichs wäre Dr. Goebbels selbstverständlich in eine solche Politik eingeweiht gewesen – wie kam es dann, dass er noch am 7. März 1942 von der Konzentration der Juden im Osten sprach und meinte, man könne ihnen nach dem Krieg Madagaskar oder eine andere Insel zuweisen?

Fassen wir zusammen: Während die Revisionisten den zweiten Tagebucheintrag des Propagandaministers nicht erklären können, vermögen die orthodoxen Holocaust-Historiker den ersten nicht zu erklären!

Fassen wir zusammen: Während die Revisionisten den zweiten Tagebucheintrag des Propagandaministers nicht erklären können, vermögen die orthodoxen Holocaust-Historiker den ersten nicht zu erklären!

4) Der “Vergasungskeller”

Wie Legionen anderer Holocaust-Propagandisten vor ihm behauptet Lindtner, der bekannte Brief, den Karl Bischoff am 29. Januar 1943 an Hans Kammler schrieb und in dem von einem “Vergasungskeller” die Rede ist [10], beweise, dass die Leichenkeller der Krematorien II und III von Birkenau als Gaskammern zur Menschentötung geplant gewesen seien.

Antwort:

Während ich mit Lindtner darüber einig bin, dass die von gewissen revisonistischen Forschern – sowie dem Pseudorevisionisten David Irving – vorgebrachten Erklärungen des Wortes “Vergasungskeller” unhaltbar sind, scheint mir Carlo Mattognos These, wonach die SS plante, die Leichenkeller als Entwesungskammern zu benutzen, dieses Projekt jedoch später aufgab, [11] im Prinzip möglich. Mit absoluter Sicherheit weiss ich nur, dass die Leichenkeller unter keinen Umständen als Menschentötungsgaskammern dienen konnten.

Zwei von Mattogno in einem seiner Artikel [12] zitierte Dokumente reichen vollkommen aus, um dem Mythos vom “Vernichtungslager Auschwitz” den Todesstoss zu versetzen. Am 20. Juli 1943 ersuchte der SS-Arzt Dr. Wirths die Zentralbauleitung von Auschwitz, in mehreren Sektoren des Lagers Birkenau provisorische Leichenkammern zu errichten. Damals wurden die Leichen von Häftlingen, die im Lager gestorben war, in Holzschuppen aufgebahrt, ehe man sie zu den Krematorien schaffte. In Birkenau herrschte zu jener Zeit eine Rattenplage; die Nagetiere wurden von den Leichen angezogen und taten sich an diesen gütlich. In seinem Brief wies Dr. Wirths darauf hin, dass die Ratten Träger von Flöhen sind, welche die Pest verbreiten können, und dass ein Ausbruch dieser fürcherlichen Seuche verheerende Folgen für das Lagerpersonal sowie die Häftlinge nach sich ziehen würde. Am 4. August 1943 antwortete Karl Bischoff, Chef der Zentralbauleitung von Auschwitz, die Leichen der im Lager verstorbenen Gefangenen würden fortan zweimal täglich zu den Krematorien geschafft, so dass sich der Bau von Leichenkammern erübrige [13] Dies beweist, dass die Leichenkeller der Krematorien jederzeit zur Aufbahrung von Leichen benutzt werden und deswegen nicht als Menschentötungsgaskammern dienen konnten.

Im Mai 1944 tauchte das Problem abermals auf. Am 22. jenes Monats hielt der neue Chef der Zentralbauleitung von Auschwitz, SS-Obersturmführer Werner Jothann, in einem Schreiben fest, die Leichen von ihm Lager gestorbenen Häftlinge würden jeden Morgen abtransportiert, so dass keine Notwendigkeit für den Bau provisorischer Leichenkammern bestehe. [14] Das Datum dieses Briefs ist von kapitaler Bedeutung. Laut Danuta Czechs Kalendarium [15], das als Standardwerk der orthodoxen Holocaust-Geschichtsschreibung über Auschwitz dient, wurden zwischen dem 17. und dem 22. Mai 1944 62.000 ungarische Juden nach Auschwitz-Birkenau deportiert; 41.000 von ihnen sollen “unregistriert vergast” worden sein, was bedeutet, dass die Leichenkeller der Krematorien während dieser Zeit Tag und Nacht als Gaskammern benutzt worden sein müssen. Wie hätte man da noch irgendwelche Leichen von infolge “natürlicher Ursachen” (Krankheit, Erschöpfung etc.) gestorbenen Häftlingen in denselben Räumen aufbahren können?

Schon vor der Veröffentlichung dieser Dokumente war es klar, dass die Anwesenheit von Leichen in den Leichenkellern der Krematorien ihre Verwendung als Menschentötungsgaskammern verunmöglichte. Lindtner war sich dessen spätestens 1998 bewusst. Am 24. Januar 1998 publizierte die angesehene dänische Zeitung Berlingske Tidende einen Artikel von Lindtner (“Holocaust i Nyt Lys,” Der Holocaust in neuem Licht), den ich später ins Deutsche übersetzte. [16] In diesem Artikel hielt Lindtner fest:

“Man kann sich nur sehr schwer vorstellen, dass die Leichenkeller der vier Krematorien in Birkenau als Gaskammern hätten verwendet werden können. Die Anwesenheit von Leichen hätte dies ja verhindert.”

Schon im Jahre 1998 war Lindtner also klar, dass der “Vergasungskeller,” was auch immer er gewesen sein mag, keine Menschentötungsgaskammer in einem der Leichenkeller von Birkenau sein konnte. Höchstwahrscheinlich war er auf diesen Punkt von Prof. Robert Faurisson hingewiesen worden, der seine überwältigende Bedeutung immer wieder betont hat. Dass Lindtner die Geschichte vom Vergasungskeller nun aufwärmt, um die sterbende Lüge von den Gaskammern zu verteidigen, entlarvt seine krasse Unehrlichkeit.

5) Die Gaswagen

Zu den Gaswagen, deren Existenz ich in meinem ersten Artikel bestritten hatte, schreibt Lindtner:

“Solide deutsche Beweise für die Vergasung von Juden und anderen in Gaswagen und Gaskammern […] finden sich in dem kürzlich erschienenen, von Günter Morsch und Bertrand Perz herausgegebenen Buch ‘Neue Forschungen zu Nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas’ (Berlin 2011).”

Antwort:

Eine ausführliche Entgegnung auf diesen Sammelband ist soeben in deutscher Sprache erschienen.[17] Ein Vergleich zwischen diesen beiden Büchern ist ausserordentlich aufschlussreich.

6) Heinrich Himmlers angebliche Rede in Sonthofen (Juni 1944)

Zur Untermauerung seiner Holocaust-Behauptungen verweist Lindtner auf eine Rede Heinrich Himmlers, die der Reichsführer SS am 21. Juni 1944 in Sonthofen gehalten haben soll und in der er dem Vernehmen nach sagte:

“Es ist gut, dass wir die Härte hatten, die Juden in unserem Einflussbereich auszurotten.”

In meiner Kritik an Lindtner führte ich eine Reihe von Beweisen dafür ins Feld, dass die Juden zwar in den meisten von den Deutschen kontrollierten Ländern aufs schwerste gelitten haben, es jedoch keine Ausrottungspolitik gab. Zwei meiner Schlüsselargumente lauteten folgendermassen:

- Am 27. Juli 1944 erstellte die Verwaltung von Auschwitz eine Statistik über die “zeitweise im Lager der ungarischen Juden untergebrachten” Häftlinge. Das Dokument zeigt, dass bis zu jenem Datum 3.318 ungarische Juden im Lazaratt medizinisch behandelt worden waren; 1.426 von ihnen waren operiert worden.[18] Laut der orthodoxen Holocaust-Geschichte war zwischen dem 15. Mai und dem 9. Juli 1944 eine ungeheure Zahl ungarischer Juden in Auschwitz vergast worden. Während kein einziger dieser angeblichen Gaskammermorde von einem deutschen Dokument der Kriegszeit belegt wird, lässt sich die medizinische Behandlung von 3.318 ungarischen Juden bis zum 27. Juli 1944 in der Tat dokumentarisch beweisen.
-Wie der polnische Holocaust-Historiker Henryk Swiebocki dokumentiert hat, wurden in Auschwitz zwischen dem 10. September 1942 und dem 23. Februar 1944 insgesamt 11.246 Häftlinge operiert. [19]

Für jeden auch nur durchschnittlich intelligenten Menschen stellen diese unbestrittenen Fakten einen hinreichenden Beweis dafür dar, dass Auschwitz unter keinen Umständen ein Vernichtungslager gewesen sein kann. Lindtner, der das Offenkundige nicht anerkennen will, reagierte darauf mit einem Winkelzug:

“JG erinnert daran, dass nicht alle Juden ausgerottet wurden. Viele überlebten. […] Aber Himmler sprach von denen, die ausgerottet worden waren. Wusste Himmler denn nicht, wovon er redete? Und wie ist es mit den vielen anderen Erklärungen Himmlers mit demselben Inhalt? Man erwartet einen fairen Kommentar von Graf.”

Antwort:

Der “faire Kommentar von Graf” lautet wie folgt:

Die berühmteste der “vielen anderen Erklärungen Himmlers mit demselben Inhalt” ist zweifellos die Rede, die der Reichsführer SS am 4. Oktober 1943 in Posen hielt und von der beim Nürnberger Prozess eine angebliche Aufnahme vorgelegt wurde. Darin heisst es:[20] “Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. ‘Das jüdische Volk wird ausgerottet’, sagt ein jeder Parteigenosse, ‘ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.”

Hier fallen etliche Merkwürdigkeiten auf:

1 Viele der von Himmler frei und ohne Manuskript gehaltenen Reden sollen mittels Diktiergeräten aufgenommen worden sein, damit man sie später schriftlich festhalten konnte. Die Aufnahmen sind von höchst dürftiger Qualität. Während des Nürnberger Nachfolgeprozesses gegen verschiedene deutsche Ministerien behauptete die US-Staatsanwaltschaft, 44 Aufnahmen von Himmler-Reden in den Dossiers Alfred Rosenbergs gefunden zu haben..[21] Wie waren diese Unterlagen dorthin gelangt?
2 Ein enger Vertrauter Himmlers, SS-General Gottlob Berger, der bei der Veranstaltung in Posen zugegen gewesen war, sagte bei einer Befragung in Nürnberg aus, die Transkription der Rede sei unrichtig, denn viele wichtige Punkte, die Himmler angeschnitten habe, kämen darin überhaupt nicht zur Sprache; hingegen könne er, Berger, mit Sicherheit festhalten, dass Himmler nicht von der Ausrottung der Juden gesprochen habe.[22]
3 Die Originaltranskription dieser Rede umfasst viele Seiten. Die beiden Seiten, auf denen das obige Zitat steht, sind mit einer anderen Schreibmaschine geschrieben als der Rest des Dokuments, und die Seitennumerierung ist nicht wie auf den anderen Seiten mit der Schreibmaschine, sondern von Hand vorgenommen worden.[23]  Dies verleiht natürlich dem Verdacht Auftrieb, diese Seiten seien erst nachträglich eingefügt worden.
4 Soweit ich weiss, ist niemals von unabhängigen Forschern überprüft worden, ob da wirklich Himmler spricht. SS-General Berger bemerkte hierzu, die Stimme sei eine Kreuzung zwischen derjenigen Himmlers und derjenigen Hitlers; es sei nicht Himmlers Stimme. Später schränkte er ein, es könne unter Umständen Himmlers Stimme sein.[24]“
5 Das Programm der NSDAP, das jeder SS-Mann kannte, forderte keinesfalls die Ausrottung der Juden, sondern hielt lediglich fest, kein Jude könne deutscher Staatsangehöriger sein. Wie konnte Himmler also einen solchen Unfug von sich geben?

Zitieren wir nun aus einer anderen Himmler-Rede. Am 23. November 1942, zu einem Zeitpunkt also, wo laut den orthodoxen Holocaust-Historikern alle sechs “Vernichtungslager” auf Hochtouren liefen, sagte der Reichsführer SS in Bad Tölz: [25]

“Völlig gewandelt hat sich auch die Judenfrage in Europa. […] Der Jude ist aus Deutschland ausgesiedelt, er lebt heute im Osten und arbeitet an unseren Strassen, Bahnen usw.”

Wenn Lindtner Himmlers Rede in Posen als “Beweis” dafür anführt, dass die Juden im Herbst 1943 ausgerottet wurden, zitiere ich im Gegenzug Himmlers Rede in Bad Tölz zum “Beweis” dafür, dass sie die die besetzten Ostgebiete umgesiedelt worden waren und dort körperliche Arbeit leisteten! Eine solche Politik stünde in Übereinklang mit den zahlreichen deutschen Dokumenten, die eine solche Politik beschreiben.

Um die Sache zu klären, sieht man sich am besten einige Dokumente aus dem Herbst 1943 an. Am 1. Oktober 1943, drei Tage vor Himmlers Posen-Rede, entwarf SS-Obersturmführer Werner Jothann, Chef der Zentralbauleitung von Auschwitz, einen Kostenvoranschlag für die Erweiterung des Häftlingslazaretts. Dieses sollte nach seinem Ausbau 114 Krankenbaracken, 11 Pflegebaracken und12 Baracken für Schwerkranke aufweisen. Die Gesamtkosten für diese 137 Baracken wurden auf 4.161.329 Reichsmark veranschlagt. [26] Eine ganze Menge Geld, besonders wenn man bedenkt, dass all diese kranken Häftlinge demnächst vergast oder mittels Giftspritzen ermordet werden sollten, nicht wahr, Herr Dr. Lindtner?

- Am 9. Dezember 1943 – also gut zwei Monate nach den in der Holocaust-Literatur unermüdlich zitierten Himmler-Reden in Posen! – schrieb KL-Inspektor R. Glücks in einem Rundbrief an die Kommandanten sämtlicher Lager einschließlich Auschwitz: [27]

“Im Einvernehmen mit dem RSHA ordne ich an, daß jüdische Häftlinge bei dringenden Operationen in das nächstgelegene Krankenhaus überstellt werden dürfen. Die Überstellung darf nur erfolgen, wenn die durchzuführende Operation von einem jüdischen Arzt, der gleichfalls überstellt werden muß, durchgeführt wird.”

Fünf Tage später ließ Höss nach Absprache mit dem RSHA eine Erklärung folgen, laut der die Operation auch von einem nichtjüdischen Häftlingsarzt durchgeführt werden durfte, wenn kein jüdischer verfügbar war. [28]

Bezüglich der angeblichen Rede Himmlers in Sonthofen ist die Situation grundsätzlich sehr ähnlich: Auch in diesem Fall ist die Aufnahme von schlechter Qualität; Himmlers Behauptung, die Juden im deutschen Einflussbereich seien ausgerottet worden, ist offensichtlich falsch.

Aus diesen nackten Fakten wird ein logisch denkender Mensch folgende Schlussfolgerungen ziehen: Entweder sind die Reden Fälschungen, oder Himmler wusste in der Tat nicht, wovon der redete, um Lindtners Formulierung aufzugreifen. Letzterenfalls war der Reichsführer SS ein tumber Gimpel, der naiv glaubte, die Juden würden in seinen Lagern abgeschlachet, ohne zu ahnen, dass seine SS-Ärzte und Krankenschwestern alles taten, um das Leben nichtjüdischer und jüdischer Häftlinge zu retten!

7) Meine angebliche Methodologie

Lindtner behauptet dreist:

“JG baut seine Leugnung auf der Tatsache auf, dass es in der Tat einige wenige Fälle falscher Dokumente und Zeugen gibt. Er zieht daraus den verallgemeinernden Schluss, alle, oder fast alle, Dokumenten und Zeugen seien falsch. Sich zu unzulässigen Verallgemeinerungen hinreissen zu lassen, ist nicht das, was wir von einem seriösen Wissenschaftler erwarten.”

Antwort:

Natürlich habe ich nie behauptet, alle – oder fast alle – von den Holocaust-Historikern vorgelegte Dokumente seien Fälschungen. Meiner Ansicht nach können diese Dokumente in drei Kategorien untergliedert werden:

1. Offensichtliche Fälschungen. Diese sind sehr rar; mir fallen im Moment nur drei Beispiele ein: Der Franke-Griksch-Bericht sowie die beiden lächerlichen Dokumente über Gaswagen (Just-Dokument und Becker-Dokument).
2. Dokumente von fragwürdiger Echtheit, wie die Himmler-Reden und die Ereignismeldungen der Einsatzgruppen.
3. Unstrittig echte Dokumente, deren Bedeutung die orthodoxen Holocaust-Historiker bewusst verzerren (ein gutes Beispiel ist Adolf Hitlers Rede vom 30. Januar 1939).

Was die Augenzeugen anbetrifft (natürlich spreche ich von Gaskammerzeugen, denn ich habe nie bestritten, dass es sehr wohl glaubhafte Zeugen von Erschiessungen geben mag!), räumt Lindtner grosszügig ein, dass es “ein paar wenige Fälle falscher  Zeugen” gibt, hütet sich jedoch, in seinen beiden Mails an Dr. Toben oder in seiner Antwort auf meine erste Kritik auch nur einen einzigen “glaubwürdigen” Zeugen zu nennen, weil er genau weiss, dass jeder kompetente Revisionist die Aussage jedes beliebigen “Gaskammerzeugen” mit Leichtigkeit zerpflücken kann. Da ich die Aussagen von 30 Auschwitz-Schlüsselzeugen in einem meiner Bücher analysiert habe[29], weiss ich, dass sie allesamt absurd sind. Dasselbe gilt für die selbsternannten Zeugen von Menschenvergasungen in den anderen fünf angeblichen “Vernichtungslagern”. All diese Zeugen sind nichts weiter als ein Haufen von Lügnern.

Wie ich in meiner ersten Kritik an Lindtner betont habe, hätte der dänische Sanskrit-Gelehrte gut daran getan, sich mit der Verteidigung der “Shoa-durch-Kugeln”-Geschichte zu begnügen, die unleugbar gewisse wahre Elemente enthält und sehr viel schwieriger zu widerlegen ist als die “Shoa-durch-Gas”-Legende. Angesichts seiner Vertrautheit mit der revisionistischen Literatur hätte Lindtner eigentlich intelligent genug sein müssen, um zu begreifen, dass seine Position in der Frage der Gaskammern von Anfang an hoffnungslos war. In der Tat ist er ausserstande, auch nur einen einzigen glaubhaften Gaskammerzeugen zu nennen. Der einzige vermeintliche dokumentarische Beweis für Menschenvergasungen, den er ins Feld führt – der “Vergasungskeller”-Brief -, ist wertlos, wie kein anderer als Lindtner selbst im Januar 1998 implizit zugegeben hat. Wie will Lindtner da beweisen, dass auch nur ein einziger Jude in einem “Vernichtungslager” vergast worden ist?

8) “Für ernsthafte Wissenschaft hat Graf nur Verachtung übrig”

Über meine Person und den Wert meiner revisionistischen Arbeit fällt Lindtner folgendes Urteil:

“Wie steht es nun um Herrn Graf selbst? Graf verfügt über aussergewöhnliche Kenntnisse vieler Sprachen. Für mein Ohr spricht er sogar Dänisch bewundernswert gut. Er ist als Autor und Übersetzer sehr produktiv. Er kämpft für seine Überzeugungen. […] Bei all seinen Fähigkeiten ist es schade, dass Graf nur eine oberflächliche oder gar keine Ausbildung als Wissenschaftler hat.  Wie viele Dilettanten hat er für ernsthafte Wissenschaft nur Verachtung übrig.”

Antwort:

Meiner Ansicht nach zeichnet einen ernsthaften Wissenschaftler folgendes aus:

1) Er präsentiert seine Thesen in durchdachter und kohärenter Form, wobei er seine Aussagen mit Hinweisen auf überprüfbare Quellen untermauert.

2) Er ignoriert Gegenargumente nicht, sondern diskutiert und widerlegt sie.

Dr. Christian Lindtners Vorstellung von ernsthafter Wissenschaft scheint mit der meinen übereinzustimmen. In seinem Interview mit den vier Clowns Mühlenkamp, Terry, Harrison und Romanov sagte er:

“Es genügt nicht, seine eigene These zu verteidigen. Man muss auch diejenige seines Gegners widerlegen. Bei einer philosophischen Debatte sollten Gegner nicht ignoriert oder mit einem Bannfluch belegt, sondern widerlegt werden.”

Genau das ist die Methode eines jeden seriösen Revisonisten, von Wilhelm Stäglich bis Robert Faurisson, von Arthur Butz bis Germar Rudolf und von Carlo Mattogno bis Thomas Kues. Ich glaube, keine Ausnahme zu sein. Herr Dr. Lindtner teilt diesen Standpunkt freilich nicht. Für ihn ist der Holocaust-Revisionismus (Lindtner, der den jüdischen Neusprech voll und ganz verinnerlicht hat, nennt ihn “Holocaust-Leugnung”!) “Chutzpah”. Was mich betrifft, so habe ich “für ernsthafte Wissenschaft nur Verachtung übrig”.

Lindtner möge diese Unterstellungen bitteschön beweisen! Ich fordere ihn hiermit auf, eine ausführliche Widerlegung eines der folgenden revisionistischen Bücher zu schreiben:

1. J. Graf, C. Mattogno, Concentration Camp Majdanek. A Historical and Technical Study, 3. Auflage, The Barnes Review, Washington, DC 2011.

2. C. Mattogno, J. Graf, Treblinka – Extermination Camp or Transit Camp?, 2. Auflage, The Barnes Review, Washington, DC 2011.

3. J. Graf, C. attogno und T. Kues, Sobibor: Holocaust Propaganda and Reality, The Barnes Review, Washington, DC 2010.

(Alle drei Bücher liegen auch in deutscher Sprache vor.)

Für den erhabenen Gelehrten Dr. Christian Lindtner wird es doch bestimmt ein Kinderspiel sein, Kleinholz aus einem Buch zu machen, dessen Autoren “Chutzpah” verbreiten und “für ernsthafte Wissenschaft nur Verachtung übrig haben”?

Ich erwarte von Lindtner, dass er seine Kritik bis Ende April 2012 veröffentlicht. Fünf Monate sollten für diese Aufgabe vollkommen ausreichen. Nach Erhalt seines Textes werde ich ihn sogleich ungekürzt auf meiner eigenen Website sowie mehreren anderen revisionistischen und pro-revisionistischen Website publizieren; erst dann werde ich meine eigene Antwort folgen lassen.

Sie sind am Zug, Lindtner! Ich werde meine kostbare Zeit nicht darauf verschwenden, auf irgendwelche anderen Dinge zu reagieren, die Sie auf Ihrer Website, oder auf der Website der vier Clowns, oder anderswo veröffentlichen mögen. Mich interessiert einzig und allein, ob Sie imstande sind, eines der genannten revisionistischen Bücher zu rezensieren und zu widerlegen. Beeindrucken Sie mich mit Ihrem Scharfsinn, Lindtner!

Epilog

Mehrere Leute haben mich nach den möglichen Motiven für Lindtners Kehrtwendung gefragt. Natürlich beherrsche ich die Kunst des Gedankenlesens nicht, aber im Fall Lindtner scheinen mir seine Beweggründe vollkommen klar.

Als ich Dr. Christian Lindtner im November 1997 kennenlernte, war er bereits Revisionist. Neun Jahre später muss er immer noch einer gewesen sein, denn im Dezember 2006 nahm er nicht nur an der Teheraner Konferenz teil, sondern liess sich anschliessend in ein Komitee zur Vorbereitung einer Folgekonferenz wählen (die dann nie zustande kam).

Wenn die revisionistischen Argumente wirklich wertlos sind, und wenn der Revisionismus in der Tat “Chutzpah” ist, wie Lindtner jetzt plötzlich behauptet, wie kommt es dann, dass er ein Jahrzehnt (oder noch länger) brauchte, um dies zu merken? Schliesslich muss er die Goebbels-Tagebücher und die angeblichen Himmler-Reden schon zu Beginn seiner revisionistischen Tätigkeit gekannt haben, denn diese Quellen werden in der orthodoxen Holocaust-Literatur so häufig zitiert, dass Lindtner unmöglich behaupten kann, erst kürzlich auf sie aufmerksam geworden zu sein. Desgleichen existiert seit Jahrzehnten eine umfassende orthodoxe Literatur über die angeblichen gigantischen Judenmassaker im Osten; so datiert beispielsweise “Die Truppe des Weltanschauungskrieges” von Helmut Krausnick und Hans-Heinrich Wilhelm aus dem Jahre 1981. Warum war Lindtner da auf die beiden Curilla-Bücher angewiesen, um zu “entdecken”, dass die Deutschen in den besetzten sowjetischen Territorien Millionen von Juden umgebracht haben? Wenn Revisionismus “Chutzpah” ist, muss Dr. Christian Lindtner, der mindestens ein Jahrzehnt lang aktiver Revisionist war, ein Dummkopf erster Güteklasse gewesen sein!

Ideologisch stand Lindtner dem Nationalsozialismus sehr nahe. Wie ich von Siegfried Verbeke erfahren habe, nahm er mehrfach an Veranstaltungen teil, die von einer erklärten Anhängerin Adolf Hitlers, Florence Rost van Tonningen, der Witwe des niederländischen NS-Führers Meinoud Rost van Tonningen, organisiert worden waren. Während unserer Diskussionen in Kopenhagen liess Lindtner einige Bemerkungen über die Juden fallen, die so wenig schmeichelhaft waren, dass ich taktvoll davon Abstand nehmen will, sie hier zu wiederholen.

Wieso also dieser plötzliche Salto mortale? Die Lösung des “Rätsels” liegt auf der Hand. In seinem in schwedischer Sprache erschienenen Buch “Hemligheten om Kristus” (Hägglund Förlag, 2002) behauptet Lindtner Beweise dafür gefunden zu haben, dass die Gestalt Jesu Christi eine Erfindung buddhistischer Missionare ist. Da Lindtner weiss, dass die Medien die Thesen eines “Holocaust-Leugners” schon gar nicht erst zur Diskussion stellen werden, versucht er verzweifelt, sich von diesem Makel zu befreien und koscher zu werden, indem er seine revisionistischen und pro-nationalsozialistischen Überzeugungen verleugnet. Dies beweist, dass Lindtner ungeachtet seiner zweifellos sehr hohen Intelligenz einen schäbigen Charakter hat. Er erinnert mich an den britischen Historiker David Irving, der ebenfalls extrem intelligent, jedoch vollkommen amoralisch ist (siehe meinen Artikel “David Irving and the Action Reinhardt Camps” [30]).

Doch die Medien werden Lindtner vermutlich auch weiterhin ignorieren. Viele, wenn nicht die meisten seiner früheren revisionistschen und rechtsgerichteten Kamfgefährten haben heute nur noch schneidende Verachtung für ihn übrig. Während er gar manchen alten Freund verloren hat, dürften seine einzigen neuen Freunde der Clown Roberto Mühlenkamp und dessen Spiessgesellen vom Forum “Holocaust Controversies” sein. Dass ein ehemliger Sanskrit-Professor jetzt auf ihrer Website schreibt, wäre dem Prestige dieser Hanswürste natürlich ungemein förderlich, wenn sie überhaupt so etwas wie Prestige besässen.

Jürgen Graf
8. Dezember 2011

1

http://globalfire.tv/nj/11en/history/Graf_on_Lindtner_01.htm

2

http://holocaustdenialischutzpah.blogspot.com/2011/10/chutzpah-of-mr.graf.html

3

http://holocaustcontroversies.blogspot.com/2011/10/interview-with-ex-denier-christian.html

4

Vilnius Ghetto. List of prisoners, Band 1, Lietuvos valstybinis muziejus, Vilnius 1996.

5

J. Glatstein, I. Knox, S. Marghoses (ed)., Anthology of Holocaust Literature, Atheneum, New York 1968, S. 90 ff.

6

Archiwum Muzeum Stutthof, I-IIC-3.

7

R. G. Reuter, Josef Goebbels. Tagebücher, Band IV, München 1991.

8

Magnus Brechtkens, “Madagaskar für die Juden.” Antisemitische Idee und politische Praxis, R. Oldenbourg Verlag, München 1998.

9

Laut den Revisionisten war Chelmno ein Durchgangslager. Siehe hierzu Carlo Mattogno, Chelmno, The Barnes Review, Washington, DC, im Druck.

10

Archiwum Państwowego Muzeum w Oświęcimiu, BW 30/34, S. 100.

11

Carlo Mattogno, Le camere a gas di Auschwitz, Genoa 2010, S. 47 ff.

12

Carlo Mattogno, “Die Leichenkeller der Krematorien von Birkenau im Licht der Dokumente,” in: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, No. 3&4/2003.

13

Rossiskij gosudarstvenny voyenny arkhiv, Moscow, 502-1-170, S. 262, 263.

14

Rossiskij gosudarstvenny voyenny arkhiv, Moscow, 502-1-170, S. 260.

15

Danuta Czech, Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945, Rowolt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1989.

16

Christian Lindtner, “Der Holocaust in neuem Licht,” Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, Nr. 4/1998.

17

Carlo Mattogno, Schiffbruch: Vom Untergang der Holocaust-Orthodoxie, Castle Hill Publishers, Uckfield 2011.

18

Gosudarstevenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moscow, 7021-108-32, S. 76.

19

Henryk Swiebocki, “Widerstand,” in: Auschwitz. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers, Band IV, Verlag des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau 1999, S 330.

20

PS-1919. 21, Trials of War Criminals before the Nuernberg Military Tribunals, United States Government Printing Office, Washington, D.C. 1952, Band 13, Fussnote S. 318; siehe auch S. 484.

22

Ebenda, S.  475.

23

Barbara Kulaszka (Hg..), Did Six Million Really Die?, Samisdat Publishers, Toronto 1992, S. 369, 405f.

24

Trials of War Criminals, a.a.O., Band 13, S. 482-484.

25

Bradley F. Smith, Agnes F. Petterson (Hg.), Heinrich Himmler. Geheimreden und andere Ansprachen 1933-1945, Propyläen, Frankfurt 1974, S. 200.

26

“Erläuterungsbericht zum Ausbau des KGH der Waffen-SS in Auschwitz OS.” Rossiskij Gosudarstvenny Vojenny Archiv, Moskau, 502-2-60, S. 81.

27

Archiwum Głównej Komisji Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu, Warschau, NTN, 94, S. 143.

28

Ebenda, S. 145.

29

Jürgen Graf, Auschwitz.Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust, Würenlos 1994.

30

http://juergen-graf.vho.org/articles/david-irving-and-the-action-reinhardt-camps


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