Politische Verfolgungen 2012

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Erstveröffentlichung dieses Artikels: 01/02/2012 - Quelle: NJ-Autoren

Wer die Leugnung von Völkermord verfolgt, begeht einen "zivilisatorischen Rückschritt"
"Ein Massaker an der Meinungsfreiheit"

Zeitgenössische Darstellung des Massakers an den Armeniern 

Zeitgenössische Darstellung des Massakers an den Armeniern.

Das französische Parlament hatte in einer ersten Lesung beschlossen, die Leugnung des Völkermordes der Türken an den Armeniern unter Strafe zu stellen. Bislang war es nur strafbar, wer die jüdischen Erzählungen vom sogenannten Holocaust bestritt bzw. widerlegen wollte.

Der jüdische Welt-Kolumnist Alan Posener legte sich mächtig ins Zeug, die neue französische Gesetzeslage zu verdammen, die also das Leugnen des Armenier-Völkermordes unter Strafe stellen soll. Posener nennt das Armenier-Gesetz Frankreichs "Einen zivilisatorischen Rückschritt." [1]

Anders als bei der jüdischen Holo-Erzählung gibt es für den Genozid an den Armeniern offenbar recht viele Sachbeweise. Aber Posener ist gerade wegen der eindeutigen Beweislage unerbittlich: Solch ein Gesetz sei nicht rechtens, mokiert sich Posener, jeder Mensch habe das verbriefte Grundrecht, Genozide leugnen zu dürfen.

Auch in der Türkei tobte die Wut über dieses neue Leugnungs-Gesetz in Frankreich. Regierungschef Erdogan hatte sogar gedroht, die militärische Zusammenarbeit mit Frankreich auf Eis zu legen. "Darüber hinaus bezeichnete der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan das Armenier-Gesetz als 'rassistisch' und als ein 'Massaker an der Meinungsfreiheit'." [2]

Was uns hier geboten wird, ist interessanter Anschauungsunterricht über ethisches Verhalten von Nationen und Regierungen. In der Türkei wird die Beschmutzung des eigenen Volkes und des eigenen Landes durch historische Anschuldigungen, auch wenn sie richtig sind, unter Strafe gestellt. In der BRD hingegen wird die wahrheitsgemäße Entlastung des deutschen Volkes von falschen Völkermord-Anschuldigungen unter Strafe gestellt. In der BRD wird also die Wahrheit bestraft und die Lüge gefördert. Was immer dem deutschen Volk abträglich ist, wird gefördert. Was immer das deutsche Volk von falschen Anschuldigungen entlastet, wird strafrechtlich verfolgt. Auf diesen Nenner kann man die moderne Politik bringen.

Alan Posener führte sämtliche schlagkräftige Argumente ins Feld, warum ein solches Gesetz falsch und ungerecht sei. Er stellte fest, dass sich doch alle normalen Länder weigerten, die eigenen Verbrechen anzuerkennen, selbst die Kirche würde ihren Indianer-Genozid glorifizieren. Das sei doch alles normal, so etwas könne doch unmöglich unter Strafe gestellt werden, so Posener. "In Polen und Ungarn ist es ähnlich. In Großbritannien wurde Sir Arthur 'Bomber' Harris mit einem Standbild geehrt. Und Papst Benedikt XVI. hat sich geweigert, die genozidale Christianisierung Südamerikas zu kritisieren. Vielmehr sei Christus von den Ureinwohnern als Retter 'im Stillen herbeigesehnt' worden." [3]

Und dann führt Posener Frankreich vor, klagt die Nation der französischen Völkermorde an, die in Frankreich selbstverständlich geleugnet werden dürfen. Posener rechnet also auf, was in der BRD in Sachen Juden ebenfalls verboten ist. Posener: "Wenn die französischen Abgeordneten die Leugnung oder Beschönigung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit für illegal erklären wollten, hätten sie durchaus bei sich zu Hause anfangen können. Der Schlächter Napoleon wird nach wie vor im Panthéon geehrt. So mancher Linksintellektueller glorifiziert noch heute die Massenmörder Robespierre, St. Just und Co. als Revolutionäre, und Lenin, Stalin, Mao usw. gleich mit. Auf der Rechten gehört die Beschönigung französischer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Indochina und Algerien zum guten Ton. Allons enfants!" [werden Sie nicht kindisch] [4]

Dann stellt Alan Posener, der Ritter für die Meinungsfreiheit, unverbrüchlich und für alle Ewigkeit fest: "Tatsachen sind nicht justiziabel. Jeder hat das Recht, sich durch deren Leugnung der Lächerlichkeit oder der moralischen Verurteilung durch die Zeitgenossen preiszugeben." [5]

Viele zeigen sich jetzt entrüstet, warum sich Posener dann nicht für die Holocaust-Revisionisten einsetzt, die noch nicht einmal leugnen, sondern nur Tatsachen vorlegen, für die sie verfolgt und eingesperrt werden. Ja, tatsächlich müsste Posener aus zweierlei Gründen für die Revisionisten eine mediale Lanze brechen. Erstens sind es Tatsachen, die die Revisionisten publizieren, noch nie wurden sie widerlegt. Zweitens, selbst wenn sie lügen würden, wie es ihnen von der politischen Justiz der BRD unterstellt wird, was aber nicht der Fall ist, müsste er ebenfalls auf Seiten der Revisionisten stehen, denn er sagt ja, dass jede Verfolgung von "Leugnung historischer Fakten" ein "zivilisatorischer Rückschritt" ist.

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Doch Posener bleibt auf Linie des Zentralrats, die wahrheitsgemäße Aufklärung über den sogenannten Holocaust müsse auch weiterhin strafbar bleiben. Wenn es um die Wahrheit für die geschundenen Deutschen geht, gilt bei ihm selbstverständlich nicht das Prinzip Aufrechnung, das er für alle anderen Staaten, selbst für den Vatikan, als Rechtsmittel ins Feld führt. Er verweist somit auch nicht auf den Völkermord und den "Vernichtungskrieg" Israels gegen die Palästinenser. Selbstverständlich vergisst er deshalb auch zu erwähnen, dass der damalige jüdische Präsident der US-Friedensgesellschaft, Theodore Nathan Kaufman, in einem offiziell veröffentlichten Plan die Ausrottung des gesamten deutschen Volkes forderte. Kaufman stand dem damaligen US-Präsidenten F. D. Roosevelt nahe, hatte großen Einfluss auf ihn. Der Kaufman-Plan ("Die Endlösung der Deutschenfrage") wurde von Roosevelt und Churchill zunächst offiziell als Kriegsziel akzeptiert, und das zu einem Zeitpunkt, an dem laut politischer Holocaust-Geschichtsschreibung noch kein Holocaust begonnen hatte. Von Kaufman stammt übrigens der Begriff "Endlösung", aber, wie erwähnt, auf die Deutschen gemünzt. Den besiegten Deutschen dichtete man später im Rahmen der Wannsee-Lüge diesen Kaufman-Ausrottungsbegriff an, wonach die Deutschen angeblich für ihren Plan zur Judenvernichtung das Wort "Endlösung" gebraucht hätten.

Quellen:

1

Die Welt, Feuilleton, 05.01.2012, S. 25

2

migazin.de, 25.01.2012 (türkisches online Magazin in deutsch)

3

Die Welt, Feuilleton, 05.01.2012, S. 25

4

ebenda

5

ebenda


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