Briefe 2010


powered by FreeFind

 

 

 

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 27/02/2010 - Quelle: Briefe an das NJ

Systemkollaps

From: Peter Pawlak [mailto:pplak44dr@gmx.net]
To: thomas.brookes@usa.net
Subject: Systemkollaps
Date: Fri, 26 Feb 2010 17:22:52

Ich habe über die Weihnachtsfeiertage ein sehr interessantes Buch gelesen: "Rattentanz" von Michael Tietz. Der Autor beschreibt recht anschaulich was passiert, wenn plötzlich unser System zusammenbricht (hier ausgelöst durch einen weltweiten Computervirus).

Die Szenarien, die hier beschrieben werden, lassen einen das Blut in den Adern gefrieren. In den Städten bricht sofort das Chaos aus mit Plünderungen und Mord und Todschlag. Angesichts der Bevölkerungsstruktur vor allem in den Großstädten halte ich dieses Szenario für sehr glaubwürdig. Auf dem Land ist es weitaus besser, vorausgesetzt, es gibt noch Landwirtschaft.

Das Problem ist dann nur die Verteidigung gegen marodierende Banden. Innerhalb kürzester Zeit sterben die, die von einer laufenden medizinischen Versorgung abhängig sind. Die Sozialschmarotzer versuchen es erst mit Plünderungen bis nichts mehr geht und verrecken dann selbst. Diejenigen, die die ersten 4, 5 Wochen überleben, lernen wieder zusammen zu arbeiten.

Auch eine Flucht hilft nicht, da Autobahnen von Banden blockiert werden, die die Flüchtenden ermorden. Sich alleine oder gar mit der Familie zu Fuß durchzuschlagen ist beinahe der sicher Tod.

Interessant ist, dass einen in den ersten Wochen auch kein Gold und Silber weiterhilft und wird in dem Buch auch nicht erwähnt.

Zusammenfassend kann man feststellen: besser ist der dran, der Vorräte hat, bewaffnet ist, handwerkliches Geschick besitzt und auf dem Land lebt. Gold und Silber ist dann vielleicht in der Folgezeit wertvoll.

Vorräte sollte man immer haben. Es wird so kommen

Senden Sie diesen Artikel an einen Freund

Email: Empfänger: Email: Absender

Hinweise vom Absender: