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Die Würdelosigkeit des Gerhard Schröder
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Die BRD-Politik versucht, die Menschenrechte für das deutsche Volk unter dem Vorwand einer sogenannten Kriegsschuld außer Kraft zu setzen! Kanzler Schröders Geißelung des eigenen Volkes ein trauriger Akt von Würdelosigkeit. |
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DER SPIEGEL, Nr. 35, 23.8.2004, Seite 14 |
| Spiegel Nr. 33/2004, Vertriebene: Schröders Auftritt in Polen sät Zwietracht unter Vertriebenenfunktionären |
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Wer das Ignorieren von Menschenrechten
mit Kriegsschuld oder anderen Gründen zu rechtfertigen versucht, schadet
nicht nur Vertreibungsopfern der Vergangenheit, sondern auch der
Zukunft. Wer eine Bevölkerungsgruppe bei einem Aussöhnungsprozess
umgeht, muss sich nicht wundern, wenn der Streit vor Gerichten
weitergeht. Dies ist für alle Seiten unangenehm. STOCKHOLM, PATRICK DAGHED |
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Auch wenn die Rede unseres Bundeskanzlers in Polen im Allgemeinen gut angenommen und begrüßt worden ist, wage ich Folgendes zu meinen: Eine Rede, in der das eigene Volk gegeißelt, Bedauern nur gegenüber der anderen Seite zum Ausdruck gebracht wird, kann, auch wenn es gut gemeint ist, auch in Polen von vielen als kalt, befremdend und würdelos empfunden werden. Ein paar mehr Worte des Trostes für das, was man mit Lastenausgleich nicht wieder gutmachen kann, an die Adresse der eigenen Landsleute, ohne sachlich das an Polen Versprochene zurückzunehmen oder zu relativieren, hätte sowohl bei den deutschen Vertriebenen als vermutlich auch bei vielen Polen einen besseren Eindruck gemacht. Lemberg (RHLD.-PF.), DR. VICTOR WEICH |