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"In der Sowjetunion fanden in den 30-er Jahre die absolut grössten Massen- und Völkermorde des 20. Jahrhunderts statt"
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Meinrad Stöckli |
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Herr Heiko HAUMANN Prof. für Osteuropäische Geschichte Universität Basel 4051 Basel |
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Ist Osteuropa antisemitisch? Was Sie da mit diesem Beitrag auf die Leser losgelassen haben, ist allerdings ein ganz dicker Hund, oder besser und klar ausgedrückt, eine Geschichtsklitterung erster Güte! Von einem Professor für ost-europäische Geschichte hätte man eine korrektere Beschreibung des "Problems" erwarten dürfen, vor allem aber eine Aufklärung darüber, warum in diesen leidgeprüften und vom kommunistischen Terror heimgesuchten Länder immer noch Hunderttausende über die Juden nicht die beste Meinung haben. Ja warum denn wohl? Die Antwort ist doch ganz einfach: Weil sich diese Hunderttausende noch immer mit Schaudern daran erinnern, wer ihnen denn nach 1945 das stalinistische Terrorregime mit Gewalt überstülpt hat. Hinter der Roten Armee, der sogenannten "Befreiungsarmee" kamen die Judo-Bolschewiki meist aus dem Moskauer Exil zurück, überzogen die Länder und ihre Leute mit einer Schreckensherrschaft, die diejenigen der NationalSOZIALISTEN (dies ist der richtige Ausdruck, nicht Nazi, was Sie als Professor eigentlich wissen müssten) noch bei weitem übertraf. Da wüteten in Rumänien ein gewisser Josif Chisinewski neben Ana Pauker, in Ungarn waren es Mathyas Rakosi (Geburtsname Roth), Ernö Gerö (Geburtsname Singer), Mihali Farkas, Joszef Revai, Zoltan Vas (Geburtsname Weinberger) oder ein Gabor Peter der als ungarische Berija bezeichnet wurde. In der CSSR waren es ein Rudolf Slansky neben andern Missetätern, die dann im vielbeklagten "antisemitischen" Schauprozess im Jahre 1952 nur die Strafe für ihre Verbrechen erhielten. In Polen terrorisierte und drangsalierte ein Jakub Berman mit seiner mosaischen Prätorianergarde im Geheim-dienst die Bevölkerung und brachten unermessliches Leid über diese Länder. Ganz nebenbei sei festgehalten, dass in der Sowjetunion der 30-er Jahre, als die absolut grössten Massen- und Völkermorde des 20. Jahrhunderts stattfanden, rund 40% der Führungskräfte im NKDW Juden waren. Sie waren in vorderster Front dabei als es darum ging, die Kulaken zu vertreiben und gezielt auszuhungern oder in die GULags zu deportieren, deren Leiter wiederum weitgehend Juden waren. Allein das Lexikon der Völkermorde beziffert die Opfer des Bolschewismus für den Zeitraum von 1917 bis 1953 auf über 40 Millionen. Da ist es nachgerade ein Hohn, wenn ein gewisser Politjude in Deutschland lauthals dagegen "protestierte", als Sandra Kalniete Bolschewismus und National-sozialismus gleichstellte, die tapfere Frau hat noch untertrieben, da der Bolschewismus die Taten unter dem Braunen Banner noch hundertfach übertraf. Es ist gut so und es bleibt zu hoffen, dass sich die Leute Osteuropa ihre Geschichte nicht als eine Holockaust-Geschichtschreibung vorschreiben und einen Maulkorb umbinden lassen, wie dies in den westeuropäischen Ländern oder auch bei uns der leider der Fall ist. Es scheint Schule zu machen, Geschichtsschreibung nach dem Vorbild der unrühmlichen Bergier-Kommission zu machen, und wichtige Tatsachen, die gewissen Kreisen nicht ins Bild passen, einfach unter den Tisch zu wischen. Beilage: Ein Blick in die Hölle |
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